Dr. Marcus S. Kleiner
Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Kommunikationswissenschaften, Abteilung Medienwissenschaft

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Kommunikationsguerilla. Semiotischer Widerstand und kommunikative Militanz

Die Ansätze der Kommunikationsguerilla können allgemein als Versuch der aktionsbasierten Störung alltäglicher Medienkommunikationen und Medieninszenierungen bzw. gesellschaftlicher Kommunikationsprozesse sowie als elektronischer Widerstand, u.a. im Hinblick auf das Internet als Aktionsmedium, gegen gesellschaftliche und mediale Hegemonie verstanden werden. Kritik kann aus dieser Perspektive nicht allein bzw. nur sehr eingeschränkt diskursiv erfolgreich sein, sondern muss primär in eine Praxis überführt werden, die die Aporien, Widersprüche und Repressionsmechanismen der Medienkommunikationen und Medieninszenierungen sowie der Gesellschaft bzw. gesellschaftlicher Kommunikation durch spezielle Methoden und Praxen anschaulich macht.

11. April 2008 15:00 bis 18:00